Tandemlernen

Eine Möglichkeit, die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern, ist das Tandemlernen. Man sucht sich einen Tandempartner, der genau die Sprache als Muttersprache spricht, die man selbst lernen möchte, und hilft sich gegenseitig beim Lernen. Tandemlernen beruht auf dem Gegenseitigkeitsprinzip: Jeder bringt etwas ein – die eigene Muttersprache und die Bereitschaft, dem anderen zu helfen, und bekommt genau das auch von seinem Tandempartner zurück.

 

Tandemlernen erfordert Selbstdisziplin

Der Vorteil: Man ist in kein Kurskonzept eingebunden und kann sich Lernzeiten und Inhalte selbst aussuchen. Außerdem bekommt man einen intensiveren Einblick in die Kultur der Zielsprache. Man lernt schließlich nicht mit einem Lehrbuch, sondern hat den Experten direkt vor sich und kann ihn fragen, was man wissen möchte.

Der Nachteil: Man ist in kein Kurskonzept eingebunden und kann sich Lernzeiten und Inhalte selbst aussuchen. Tandemlernen erfordert Selbstdisziplin. Man muss Lernzeiten und Themen selbst festlegen und sich daran halten.

 

So findest du einen Tandempartner

Einen Tandempartner findet man zum Beispiel über das International Tandem Network. Wer einen Partner für ein face-to-face-Tandem in seiner Stadt sucht, kann sich auch an Sprachschulen, die VHS oder die Universität vor Ort wenden. Wer einen Blick auf die Schwarzen Bretter wirft, wird schnell fündig.

Einen Leitfaden zum Tandemlernen hat die Uni Fribourg zusammengestellt und als PDF zur Verfügung gestellt.