18.01.2011
Am Samstag (22. Januar) wird der Deutsch-Französische Tag begangen: Seit dem 40. Jahrestag des Elysée-Vertrags im Jahr 2003 sollen an diesem Tag die deutsch-französischen Beziehungen im Mittelpunkt stehen.
Am 22. Januar 1963 hatten der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer und der damalige Staatspräsident Charles de Gaulle im Élysée-Palast in Paris den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag unterschrieben. Seit dem 40. Jahrestag im Jahr 2003 wird jährlich an den Vertragsschluss erinnert. Vor allem Schulen beschäftigen sich an diesem Tag in Deutschland und Frankreich mit dem jeweiligen Nachbarland und den deutsch-französischen Beziehungen.
„Für ein gemeinschaftliches Miteinander in Europa sind Fremdsprachenkenntnisse und die Beschäftigung mit dem Alltagsleben und der Kultur der Nachbarländer enorm wichtig“, sagt die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen. „Ich hoffe, dass daher möglichst viele Schulen die kommende Woche vor dem ‚Deutsch-Französischen Tag’ nutzen, um für die französische Sprache zu werben oder beispielsweise über Austauschprogramme und berufliche Perspektiven im Nachbarland zu informieren."
Informationen zum Elysée-Vertrag und Vorschläge für den bilingualen Geschichtsunterricht gibt es bei lehrer-online. Weitere Infos zum Deutsch-Französischen Tag und Veranstaltungshinweise unter fplusd.
Zum Deutsch-Französischen Tag 2011 ein paar Tipps für Deutsch- und Französischlerner: Wer eine erste Einschätzung der eigenen Sprachkenntnisse braucht ist bei sprachtest.de richtig. Hier geht es zum kostenlosen Einstufungstest Französisch und hier zum kostenlosen Einstufungstest Deutsch. Anerkannte Sprachzertifikate gibt es bei telc für insgesamt neun Sprachen. Hier geht es zu den Sprachzertifikaten für Deutsch und Französisch.
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Viel Spaß beim Lernen!