09.10.2010
Früher brauchte man zum Sprachenlernen ein Buch, heute lernt man online. Den Zusammenhang zwischen Sprachenlernen und Social Media untersucht derzeit das Forschungsprojekt „Language Learning and Social Media". Das Projekt kann man – natürlich – online verfolgen.
14 Institutionen sind an dem Projekt beteiligt, im Mittelpunkt stehen sechs thematische Schwerpunkte:
1. soziale Inklusion
2. die Entwicklung von Sprachlern-Ressourcen
3. Sprachen lernen und unterrichten mit Social-Media-Anwendungen in Rumänien, Lettland und Polen
4. Mehrsprachigkeit
5. Sprachenlernen mit Social-Media-Anwendungen: Entwicklung von Lehrmethoden
6. Sprachenlernen und unterrichten mit IT-Anwendungen in formellen und informellen Kontexten
Die Webinare zu den ersten beiden Themen haben bereits stattgefunden. Über soziale Inklusion, Online-Tools zum Sprachenlernen und deren Auswirkungen auf das Lernen haben Prof. Ruth Illman (Åbo Akademi, Finland) und Prof. Graínne Conole (The Open University, UK) an der finnischen Universität Turku diskutiert. Hier geht es zur Themenseite Social Inclusion.
Das zweite Panel zum Thema Sprachlern-Ressourcen war mit Regine Haschka-Helmer (Palabea), Marie-Noëlle Lamy (Open University, UK) und Kirsten Winkler (Blogger) besetzt. Moderatorin: Linda Rath-Wiggins (Deutsche Welle). Hier geht es zur Themenseite language ressources. Neben der Aufnahme der Webinare gibt es jeweils Analysen, Studien und weitere Publikationen zum Thema.
Im Dezember wird das nächste Thema behandelt - dann geht es nach Rumänien, Litauen und Polen, um dort Fallbeispiele unter die Lupe zu nehmen.